Einführung
In der Designbranche werden die Begriffe Corporate Identity (CI) und Corporate Design (CD) häufig synonym verwendet. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Es sind zwei unterschiedliche, aber eng miteinander verflochtene Konzepte. Während Corporate Design das visuelle Gesicht eines Unternehmens ist, umfasst Corporate Identity die gesamte Persönlichkeit einer Marke – von ihren Werten über ihre Kommunikation bis hin zu ihrem Verhalten.
Für Unternehmen ist dieses Verständnis essentiell. Denn eine starke, konsistente Corporate Identity schafft Vertrauen, Differenzierung und nachhaltigen Markenwert. Das Problem: Eine ganzheitliche CI erfordert nicht nur ein einmaliges Konzept, sondern kontinuierliche Pflege und Anwendung – über alle Touchpoints hinweg. Genau hier setzt Design as a Service an: ein flexibles Modell, das Unternehmen hilft, ihre Markenidentität lebendig zu halten.
Dieser Artikel beleuchtet die fundamentalen Unterschiede zwischen CI und CD und zeigt, wie ein modernes Design-as-a-Service-Modell beiden Konzepten Auftrieb gibt.
Corporate Identity: Die Persönlichkeit Ihrer Marke
Stellen Sie sich ein Unternehmen wie eine Person vor. Genau wie ein Mensch eine Persönlichkeit hat – bestehend aus Werten, Überzeugungen, Art zu kommunizieren und seinem äußeren Erscheinungsbild – hat auch ein Unternehmen eine individuelle Identität.
Corporate Identity definiert sich als die Gesamtheit aller Merkmale, die ein Unternehmen charakterisieren und von anderen unterscheiden. Sie beantwortet folgende strategische Fragen:
- Wer sind wir?
- Wofür stehen wir?
- Wie verhalten wir uns?
- Wie kommunizieren wir?
- Wie möchten wir wahrgenommen werden?
Die vier Säulen der Corporate Identity
Eine authentische Corporate Identity ruht auf vier tragenden Säulen:
1. Corporate Culture (Unternehmenskultur)
Die Basis jeder Corporate Identity sind die Werte, Überzeugungen und Normen eines Unternehmens. Sie definieren, wie intern gearbeitet wird und welche Prinzipien das Verhalten leiten. Eine starke Corporate Culture schafft Sinn für alle Mitarbeitenden – sie sind die ersten Markenbotschafter.
2. Corporate Behaviour (Unternehmensverhalten)
Wie ein Unternehmen Kunden, Mitarbeitende und Partner behandelt, prägt seine Identität nachhaltig. Dies umfasst den Führungsstil, die Entscheidungsfindung und den Umgang mit Herausforderungen.
3. Corporate Communication (Unternehmenskommunikation)
Die Art und Weise, wie ein Unternehmen nach innen und außen kommuniziert – ob direkt oder indirekt, formal oder persönlich – ist ein wesentlicher Teil seiner Identität. Dies bezieht sich auf Tonalität, Sprachstil und die gewählten Kommunikationskanäle.
4. Corporate Design (Unternehmenserscheinungsbild)
Das visuelle Gesicht einer Marke – Logos, Farben, Typografie, Bildsprache. Das Corporate Design ist das sichtbarste Element der Corporate Identity und verdient daher eine separate Betrachtung.
Corporate Design: Das visuelle Fundament
Während Corporate Identity die Persönlichkeit einer Marke ist, ist Corporate Design das Gesicht, das diese Persönlichkeit nach außen trägt.
Corporate Design ist das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens, das im Rahmen und zur Unterstützung der von der Corporate Identity vorgegebenen Ziele eingesetzt wird. Es übersetzt abstrakte Markenwerte in konkrete visuelle Formen.
Die Kernelemente des Corporate Designs
Ein professionelles Corporate Design besteht aus mehreren Komponenten, die zusammen ein kohärentes Markenerlebnis schaffen:
Logo – Herzstück der visuellen Identität und zentrale grafische Markenmarkierung
Farbschema – Konsistente Farbpalette, die Gefühle weckt und die Wiedererkennung fördert
Typografie – Einheitliche Schriftarten, die die Markenpersönlichkeit transportieren
Bildsprache – Fotografie- und Illustrationsstil, der visuellen Charakter schafft
Icons & Grafiken – Symbolsystem zur Unterstützung der visuellen Kommunikation
Layoutrichtlinien – Strukturierungs- und Anordnungsprinzipien für Konsistenz auf allen Medien
Das Ziel: Markenwiedererkennung, Differenzierung und Vertrauensaufbau. Ein konsistentes Corporate Design erhöht die Wiedererkennung einer Marke nachweislich – und damit auch ihren wirtschaftlichen Wert.
Die Beziehung zwischen Corporate Design und Corporate Identity
Hier ist das Entscheidende: Corporate Design ist ein essentieller Teil der Corporate Identity, aber nicht die Corporate Identity selbst.
Das Corporate Design setzt die Corporate Identity visuell um – funktioniert aber nur dann optimal, wenn es auf einer klaren, authentischen Corporate Identity aufbaut. Ein schönes Logo ohne dahinterliegende Markenwerte wirkt beliebig. Ein Logo, das eine starke Identität visualisiert, wird zur Marke.
Das Corporate Design Manual: Der Leitfaden für Konsistenz
Damit ein Corporate Design nicht ins Chaos verfällt – besonders wenn viele Personen oder externe Partner es nutzen – braucht es ein Corporate Design Manual (auch Styleguide oder Brand Manual genannt).
Ein Corporate Design Manual ist ein Regelwerk, das alle Elemente eines Corporate Designs und ihre Anwendungsprinzipien definiert. Es dokumentiert:
- Logoverwendung und Schutzräume
- Farbcodes (RGB, CMYK, HEX)
- Typografische Richtlinien
- Bildstil und Ikonografie
- Anwendungsbeispiele (Print, Digital, Social Media)
- Häufige Fehler und „Gebote & Verbote"
Die zentrale Frage: Wie bleiben all diese visuellen Regeln lebendig und relevant in einem Unternehmen, das wächst und sich verändert? Hier zeigen sich klassische Herausforderungen:
- Designer müssen sich immer wieder einarbeiten.
- Neue Touchpoints (Social Media, neue Geräte, neue Formate) erfordern ständige Adaptionen.
- Ein manuell gepflegtes Manual veraltet schnell.
- Mehrsprachige oder dezentralisierte Organisationen kämpfen mit Konsistenz.
Dies ist genau der Punkt, an dem Design as a Service seine volle Kraft entfaltet.
Design as a Service: Die neue Perspektive auf Markenmanagement
Design as a Service (DaaS) ist ein innovatives Servicemodell, das Unternehmen unbegrenzte Designkapazitäten gegen eine feste monatliche Gebühr bereitstellt. Statt einzelne Projekte zu beauftragen, arbeiten Sie mit einem dedizierten Design-Team zusammen – kontinuierlich, skalierbar und kosteneffizient.
Wie Design as a Service funktioniert
Design Republic zeigt das Modell exemplarisch: Kunden stellen unbegrenzte Designanfragen über eine zentrale Plattform. Diese werden innerhalb von 48 Stunden bearbeitet – mit unbegrenzten Iterationen bis zur vollständigen Zufriedenheit. Es gibt keinen Projekt-Overhead, keine versteckten Kosten, keine Verzögerungen durch Freelancer-Suche.
Warum Design as a Service für Corporate Design entscheidend ist
1. Konsistenz durch kontinuierliche Markenberatung
Während ein traditionelles Corporate Design Manual statisch ist, funktioniert DaaS dynamisch. Designbedarf entsteht nicht in großen Wellen – er ist kontinuierlich. Ein DaaS-Team kennt die Markenrichtlinien in- und auswendig und kann schnelle Entscheidungen treffen, ohne lange Abstimmungen.
2. Flexible Skalierbarkeit
Unternehmen wachsen. Mit DaaS können Sie von Tag zu Tag mehr Anfragen einreichen – ohne Verträge zu renegotieren oder neue Designer zu suchen. Das System skaliert mit Ihnen mit.
3. Moderne Touchpoints ohne Chaos
Neue Designanforderungen entstehen ständig: App-Design, Voice-Interface, Virtual Reality, neue Social-Media-Formate. Ein DaaS-Team bleibt auf dem neusten Stand – und passt Ihre Corporate Identity an diese Medien an, ohne dass Sie selbst Trends tracken müssen.
4. Kalkulierbare Kosten, echter Mehrwert
Statt unkontrollierbar steigende Agenturkosten oder die Unsicherheit von freiberuflichen Designern gibt es transparente, planbare Monatssätze. Gleichzeitig arbeitet ein erfahrenes In-House-Team an Ihren Projekten – nicht externe Freelancer mit wechselnden Standards.
5. Schnellere Marktreaktion
In der digitalen Wirtschaft zählt Geschwindigkeit. Mit DaaS erhalten Sie professionelle Designleistungen in 48 Stunden – schneller als traditionelle Agenturen, zuverlässiger als Freelancer.
Corporate Design in der Praxis: Wo DaaS greift
Nehmen Sie ein mittelständisches E-Commerce-Unternehmen: Es hat ein solides Corporate Design. Aber es muss ständig neue Assets erstellen:
- Social-Media-Inhalte (Instagram, LinkedIn, TikTok)
- E-Mail-Newsletter-Templates
- Produktfotos und Bildsprache
- Website-Updates und Landingpages
- Seasonal Kampagnen und Werbemittel
- Interne Präsentationen
- Merchandise und Verpackungen
Klassischer Ansatz: Für jeden dieser Punkte freiberufliche Designer suchen, Angebote vergleichen, Briefs schreiben, Feedback einarbeiten – zeitaufwendig, teuer, inkonsistent.
DaaS-Ansatz: Ein persönlicher Designer-Ansprechpartner kennt Ihre Corporate Identity, stellt diese Assets kontinuierlich bereit und passt sie an. Das Ergebnis: Eine konsistente, lebendige Marke, die wirklich überall gleich aussieht.
Die praktischen Vorteile im Detail
Zeitersparnis
Kein Onboarding neuer Designer nötig. Keine langen Brief-Abstimmungen. Schnelle, kompetente Ergebnisse.
Qualitätskonsistenz
Senior Designer mit Markenverständnis statt wechselnder Freelancer. Das senkt Qualitätsschwankungen deutlich.
Budgetplanbarkeit
Ein fester monatlicher Preis statt überraschender Rechnungen. Bessere Budgetvorhersage über mehrere Quartale hinweg.
Strategische Freiheit
Designer können konzeptionelle Vorschläge machen – nicht einfach nur Aufträge abarbeiten. Dies fördert strategisches Denken.
Flexible Anpassung
Ob Sie eine Grafik brauchen oder eine komplette Website – das DaaS-Modell passt sich an, ohne dass Sie neue Verträge schließen müssen.
Fazit: Corporate Identity lebt durch kontinuierliches Design
Corporate Identity und Corporate Design sind unterschiedlich – aber nur zusammen wirksam.
Eine Corporate Identity zu definieren ist ein wichtiger strategischer Schritt. Sie zu leben – täglich, auf allen Kanälen, über alle Touchpoints – ist das eigentliche Abenteuer. Genau hier zeigt sich der Wert von Design as a Service: Es macht es möglich, eine starke Markenidentität nicht nur zu definieren, sondern kontinuierlich umzusetzen, zu verfeinern und zu stärken.
Design Republic verfolgt diesen Ansatz konsequent: Mit unbegrenzten Designanfragen, schnellen Turnaround-Zeiten und einem erfahrenen In-House-Team bietet das Modell genau das, was Unternehmen brauchen, um ihre Corporate Identity in einer dynamischen, digitalen Welt lebendig zu halten.
Die Zukunft liegt nicht in statischen Design Manuals – sie liegt in dynamischen, kontinuierlichen Design Services, die mit Ihrer Marke wachsen.






