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Der ultimative Überblick: Design System und Design Tokens erklärt

Der ultimative Überblick: Design System und Design Tokens erklärt. Verständliche Einführung in die Konzepte, Vorteile und Anwendung von Design Systemen.

Einführung in Design Systeme und Design Tokens

Design Systeme und Design Tokens gehören zu den wichtigsten Elementen in der modernen Produktentwicklung und dem User Interface Design. Gemeinsam helfen sie uns, konsistente und effiziente Designs zu entwickeln, die skalierbar sind und sich leicht anpassen lassen. Um ihre Bedeutung voll zu erfassen, sollten wir sowohl ihre Grundlagen verstehen als auch ihre Rolle miteinander verknüpfen.

Was ist ein Design System?

Ein Design System ist eine umfassende Sammlung von Standards, Richtlinien und Komponenten, die uns dabei unterstützen, einheitliche digitale Erfahrungen zu schaffen. Es umfasst wiederverwendbare UI-Komponenten wie Buttons, Typografie, Farben und Abstände sowie die Prinzipien, die deren Verwendung definieren. Ziel eines Design Systems ist es, die Zusammenarbeit zwischen Design- und Entwicklungsteams zu optimieren und gleichzeitig die Qualität des Endprodukts zu steigern. Durch die Verwendung eines zentralisierten Systems können wir schneller arbeiten und die Konsistenz in allen Projekten gewährleisten.

Was sind Design Tokens?

Design Tokens fungieren als die grundlegenden Bausteine eines Design Systems. Sie sind strukturierte und abstrahierte Werte—meist Farben, Schriftarten, Abstände oder Schattierungen—die uns helfen, bestimmte Designentscheidungen zu vereinheitlichen und zu automatisieren. Beispielsweise können wir durch einen Design Token für die Primärfarbe sicherstellen, dass sie einheitlich über verschiedene Plattformen hinweg erscheint, unabhängig von technischen Constraints oder Anforderungen.

Wie interagieren Design Systeme und Design Tokens?

Design Systeme und Design Tokens arbeiten eng zusammen. Während Design Tokens die einzelne Eigenschaften repräsentieren, sind Design Systeme das größere Framework, das diese Tokens enthält und deren Anwendungsbereiche definiert. Design Tokens ermöglichen uns die Skalierung des Design Systems durch eine effizientere Verwaltung der Variablen, die in verschiedenen Produkten und Plattformen zum Einsatz kommen. Sie sind besonders wertvoll für die Konfiguration und Anpassung eines Design Systems, da sie flexibel in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt werden können.

Durch die Implementierung dieser beiden Konzepte können wir sicherstellen, dass Designprozesse strukturiert, adaptiv und langlebig bleiben.

Warum Design Systeme für Ihre Website entscheidend sind

Ein Design System stellt sicher, dass wir die visuelle Konsistenz und Funktionalität über alle Aspekte einer Website oder Anwendung hinweg bewahren. Es handelt sich um eine zentrale Bibliothek aus Komponenten, Richtlinien und Stilen, die einem Team ermöglicht, effizienter zu arbeiten und Fehler zu minimieren. Mit einem gut strukturierten Design System schaffen wir eine einheitliche Basis, die sowohl Designer als auch Entwickler vereint und einen nahtlosen Arbeitsablauf fördert.

Durch ein Design System profitieren wir von zahlreichen Vorteilen:

  • Standardisierung: Wir etablieren eine klare und konsistente Designsprache. Jede Komponente, ob Knopf, Formular oder Navigationselement, wird definiert und dokumentiert, sodass Missverständnisse über das Design vermieden werden.
  • Skalierbarkeit: Bei wachsenden Anforderungen können wir neue Features problemlos integrieren, ohne die Existierenden zu überschreiben oder neu zu entwickeln. Dies spart Zeit und Ressourcen.
  • Usability und Barrierefreiheit: Mithilfe von Design Systemen können wir sicherstellen, dass Elemente über verschiedene Plattformen hinweg benutzerfreundlich und zugänglich sind. Vorab festgelegte Richtlinien bedeuten weniger Nachbesserungen.
  • Zeitersparnis: Anstatt wiederholt identische Elemente zu entwerfen oder zu entwickeln, greifen wir auf vorgefertigte Komponenten zurück. Teams können sich auf komplexere Aufgaben konzentrieren.

Mit einem Design System schaffen wir nicht nur gestalterische Kohärenz, sondern auch eine stärkere Zusammenarbeit in unseren Teams. Indem wir eine gemeinsame Sprache definieren, reduzieren wir Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Design und Entwicklung.

Darüber hinaus ermöglichen uns Design Systeme, schneller auf Änderungen zu reagieren. Ob auf der visuellen Ebene oder bei der Funktionalität, eine zentrale Struktur bietet uns die Flexibilität, die wir für kontinuierliche Verbesserungen benötigen. Es wird klar: Ohne ein Design System wird der Prozess fragmentiert und ineffizient, was die Qualität langfristig beeinträchtigen kann.

Was sind Design Tokens? Ein Überblick

Wenn wir über Design Tokens sprechen, meinen wir die kleinsten Bausteine eines digitalen Designsystems. Design Tokens sind systematisch definierte Werte, die wesentliche Designeigenschaften wie Farben, Typografie, Abstände, Schatten oder Größen repräsentieren. Sie fungieren als Brücke zwischen Design und Entwicklung, indem sie sicherstellen, dass visuelle und funktionale Konsistenz in Produkten erhalten bleibt.

Design Tokens können sich beispielsweise auf folgende Attribute beziehen:

  • Farben: Primär- und Sekundärfarben, Schattierungen, Hintergrundfarben oder Textfarben.
  • Typografie: Schriftarten, Schriftgrößen, Zeilenhöhen und Buchstabenabstände.
  • Abstände: Margins, Paddings und Gutter-Werte für Layout-Elemente.
  • Schatten: Einstellungen für Drop Shadows und andere visuelle Effekte.
  • Größen: Breiten und Höhen von Elementen, Icons oder anderen UI-Komponenten.

Wir nutzen Design Tokens, weil sie Flexibilität bieten und leicht aktualisiert werden können. Ändert sich zum Beispiel die Unternehmensfarbpalette, müssen wir nur den entsprechenden Token anpassen, woraufhin die Änderung automatisch in der gesamten Benutzeroberfläche reflektiert wird. Das reduziert nicht nur Arbeitsaufwand, sondern verhindert auch Inkonsistenzen im Design.

Ein weiterer Vorteil ist die plattformübergreifende Anwendbarkeit. Die Tokens werden unabhängig von spezifischen Technologien definiert, was bedeutet, dass sie in Web-, Mobile- oder Desktop-Anwendungen eingesetzt werden können.

Die Organisation erfolgt oft hierarchisch. Ein globaler Token könnte beispielsweise eine Primärfarbe definieren, während ein spezifischer Token diese Farbe für Buttons oder Links festlegt. Dadurch können wir eine saubere Struktur wahren, die sowohl Entwicklern als auch Designern hilft, effizient zu arbeiten.

Die Vorteile von Design Tokens im Webdesign

Design Tokens bieten einen strukturierten Ansatz, um Konsistenz und Effizienz beim Webdesign zu gewährleisten. Sie repräsentieren zentrale Designelemente wie Farben, Typografie, Abstände und mehr in einer standardisierten und leicht übertragbaren Form. Mit ihrer Hilfe erleichtern wir die Implementierung und Pflege eines Designsystems erheblich und schaffen eine robuste Grundlage für skalierbare und flexible Designs.

Vorteile in der Konsistenz

Ein entscheidender Vorteil von Design Tokens liegt in ihrer Fähigkeit, Konsistenz über verschiedene Projekte hinweg zu fördern. Indem wir zentrale Gestaltungswerte wie Schriftarten, Farbpaletten oder Schatten in klar definierten Tokens festhalten, verhindern wir Diskrepanzen zwischen verschiedenen Design- und Entwicklungsumgebungen. Dadurch bleibt unsere visuelle Identität unverändert, unabhängig davon, wie viele Teams oder Plattformen daran arbeiten.

Verbesserte Skalierbarkeit

Design Tokens machen es einfacher, große und komplexe Designsysteme zu skalieren. Wir können schneller neue Komponenten oder Funktionen hinzufügen, ohne die bestehenden Designs zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ermöglicht die Nutzung von Tokens die effiziente Anpassung an neue Anforderungen, wie das Hinzufügen eines Dark Mode oder die lokale Anpassung von Farbwerten.

Vereinfachte Zusammenarbeit

Design Tokens schaffen eine Brücke zwischen Design und Entwicklung. Wenn wir Designelemente in Tokens standardisieren, können Entwickler und Designer auf dieselben Referenzen zugreifen. Das erleichtert die Kommunikation und reduziert Missverständnisse. Diese gemeinsame Sprache ist besonders wichtig, wenn wir in crossfunktionalen Teams arbeiten.

Anpassungsfähigkeit und Wiederverwendbarkeit

Ein weiterer Vorteil ist die einfache Wiederverwendbarkeit. Da Design Tokens unabhängig von spezifischen Technologien oder Frameworks sind, können wir sie in verschiedenen Projekten oder Plattformen einsetzen. Wenn sich die Anforderungen ändern, etwa durch einen Rebranding-Prozess oder neue Geräteanforderungen, lassen sich die Tokens zentral aktualisieren, ohne dass einzelne Komponenten manuell angepasst werden müssen.

Effizienzsteigerung

Letztlich tragen Design Tokens massiv zur Effizienz unserer Arbeitsabläufe bei. Durch die Automatisierung von Designänderungen minimieren wir den manuellen Aufwand und verkürzen Entwicklungszeiten. Änderungen können global vorgenommen werden, was die Pflege und Weiterentwicklung des Designs erleichtert und kostspielige Fehler reduziert. Dadurch bleiben wir wettbewerbsfähig in dynamischen digitalen Branchen.

Interaktive und konsistente Nutzererfahrung durch Design Systeme

Ein Design System bildet das Fundament für eine konsistente und durchdachte Nutzererfahrung in digitalen Produkten. Wir schaffen mit einem gut strukturierten Design System nicht nur einheitliche visuelle und funktionale Elemente, sondern setzen auch klare Standards, die es Design- und Entwicklungsteams ermöglichen, effizient zusammenzuarbeiten. Dies minimiert Inkonsistenzen und sorgt dafür, dass Nutzer die gleiche hochwertige Erfahrung machen, unabhängig davon, ob sie eine Website, eine App oder eine andere digitale Plattform verwenden.

Durch die Einführung eines Design Systems standardisieren wir verschiedene Komponenten wie Buttons, Typografie, Farbpaletten und Layouts. Diese festen Bestandteile wiederholen sich und garantieren so Kohärenz im gesamten Produkt. Die Modularität eines Design Systems hilft uns, auf Änderungen flexibel zu reagieren, ohne von Grund auf neue Lösungen schaffen zu müssen. Stattdessen greifen wir auf standardisierte Bausteine zurück, die wir je nach Bedarf anpassen und erneut anwenden können.

Interaktivität spielt hierbei eine zentrale Rolle. Wir achten darauf, dass Design Systeme erlebbar sind – sei es durch realistische Prototypen oder lebendige Styleguides. Damit ermöglichen wir den Teams, das Nutzerverhalten besser zu antizipieren und frühzeitig Feedback einzuholen. Bewegungen, Animationen und Mikro-Interaktionen werden ebenfalls als Bestandteil des Systems definiert, um eine flüssige und angenehme Nutzung sicherzustellen.

Ein weiterer Vorteil liegt in der nahtlosen Kooperation zwischen Design- und Entwicklungsabteilungen. Mithilfe eines Design Systems reduzieren wir Kommunikationslücken, da alle Beteiligten auf dieselben Vorgaben und Referenzen zurückgreifen. Auf diese Weise gewährleisten wir nicht nur Effizienz in den Prozessen, sondern auch eine Nutzererfahrung, die in sich geschlossen und attraktiv ist.

Ein konsistentes Erlebnis und intuitive Interaktionen sind das Ziel, das wir durch den Einsatz eines Design Systems konsequent verfolgen.

Wie Design Tokens Zeit und Ressourcen sparen können

Design Tokens sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Design-Systeme, die uns dabei helfen, die Effizienz und Konsistenz im Designprozess zu maximieren. Sie fungieren als zentrale Variablen für Gestaltungselemente wie Farben, Schriftarten, Abstände und vieles mehr. Durch ihre Implementierung können wir Zeit und Ressourcen deutlich reduzieren, besonders bei der Zusammenarbeit zwischen Designer- und Entwicklerteams.

Einheitliche Gestaltung und Wiederverwendbarkeit

Indem wir Design Tokens nutzen, stellen wir sicher, dass grundlegende Designentscheidungen immer einheitlich umgesetzt werden. Anstatt dieselben Werte mehrfach an verschiedenen Stellen zu definieren, greifen wir auf eine einzige Quelle der Wahrheit zurück. Zum Beispiel werden Farben, die als Tokens definiert sind, in Design-Software und im Code gleichermaßen verwendet. Das spart nicht nur Arbeit, sondern reduziert auch das Risiko von Fehlern in der Umsetzung.

Automatisierte Updates und Skalierbarkeit

Ein weiterer Vorteil liegt in der Skalierbarkeit. Wenn wir Änderungen an einem Token vornehmen, wie etwa einer primären Markenfarbe, aktualisiert sich diese Farbe automatisch überall dort, wo sie verwendet wird. Dadurch entfällt der Bedarf, jeden einzelnen Bereich manuell zu aktualisieren. Nicht nur in kleinen Projekten ist dies effizient, sondern auch bei komplexen Designsystemen, die verschiedene Plattformen und Teams betreffen. Dies ermöglicht uns, Anpassungen schnell und mit minimalem Aufwand durchzuführen.

Zusammenarbeit zwischen Teams und Konsistenz

Direkte Vorteile zeigen sich in der verbesserten Zusammenarbeit zwischen Design- und Entwicklungsteams. Design Tokens sind für beide Disziplinen verständlich und schaffen eine gemeinsame Basis, über die kommuniziert werden kann. Wir schaffen dadurch eine Sprache, die sowohl Designer als auch Entwickler verstehen, was die Abstimmungsprozesse erheblich vereinfacht. Das Ergebnis ist eine konsistente Benutzererfahrung, die einfacher zu pflegen ist.

Reduzierter Aufwand bei der Dokumentation

Da Design Tokens selbst dokumentierend sind, minimieren wir den Aufwand, separate Style Guides oder Dokumentationen manuell zu erstellen und zu pflegen. Änderungen am Designsystem werden durch die Tokens direkt reflektiert, ohne dass redundante Dokumentationsschritte erforderlich sind. Dies spart Zeit und verhindert eine veraltete Dokumentation.

Durch diese praktischen Vorteile steigern wir nicht nur die Effizienz, sondern auch die Qualität unserer Designsysteme, während wir den Arbeitsaufwand reduzieren und Ressourcen optimal nutzen können.

Beispiele erfolgreicher Implementierung von Design Tokens

Bei der Betrachtung von Organisationen, die Design Tokens erfolgreich implementiert haben, können wir wertvolle Erkenntnisse und bewährte Praktiken sammeln. Diese Beispiele verdeutlichen, wie Design Tokens die Effizienz und Konsistenz in Design- und Entwicklungsprozessen verbessern.

Airbnb: Skalierbarkeit durch Tokens

Airbnb gehört zu den Vorreitern, wenn es um die Integration von Design Tokens in ein umfassendes Design System geht. Sie nutzten Tokens, um Farben, Typografie und Abstände in ihrem System zu definieren. Dadurch konnten wir sehen, wie eine einmal festgelegte Design-Sprache auf verschiedenen Plattformen, von Web bis Mobile, einheitlich angewendet wurde. Der Erfolg von Airbnb zeigt deutlich, wie Design Tokens Skalierbarkeit fördern können.

Shopify Polaris: Einheitlichkeit im Ökosystem

Shopify hat mit seinem Design System “Polaris” eine beeindruckende Umsetzung geliefert. Sie verwendeten Tokens, um grundlegende Designwerte wie Farbpaletten, Schriftgrößen und Schattierungen zu standardisieren. Dank dieser Tokens konnten wir beobachten, wie die Einheitlichkeit des Markenauftritts über Hunderte von Integrationen sichergestellt wurde. Dies war ein entscheidender Faktor für Shopifys wachsende Entwicklergemeinde.

IBM Carbon: Flexibilität für Plattformen

Das IBM Carbon Design System bietet ein weiteres erfolgreiches Beispiel. IBM setzte auf ein Token-basiertes System, um eine flexible Anpassung für verschiedene Plattformen und Anwendungen zu ermöglichen. Hier haben wir gelernt, dass Tokens nicht nur für visuelle Konsistenz sorgen, sondern auch die Zugänglichkeit fördern, beispielsweise durch die Definition barrierefreier Farbkontraste.

Salesforce Lightning: Beschleunigte Arbeitsabläufe

Salesforce implementierte Design Tokens in seiner Lightning Design System-Plattform, um effiziente Arbeitsabläufe zu schaffen. Wir konnten verfolgen, wie Tokens Entwicklern ermöglichten, Änderungen am Design schnell und durchgängig umzusetzen, ohne jede Komponente manuell anpassen zu müssen.

Diese Beispiele zeigen, wie Unternehmen durch den Einsatz von Design Tokens ihre Prozesse optimieren und eine konsistente Nutzererfahrung schaffen können, unabhängig von Skalierung und Komplexität.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aufbau eines Design Systems

Ein Design System bietet eine zentrale Grundlage für konsistentes Design und Zusammenarbeit zwischen Design- und Entwicklungsteams. Um ein solides und effektives Design System zu erstellen, folgen wir einer klar strukturierten Vorgehensweise:

  1. Ziele definierenBevor wir beginnen, bestimmen wir den Zweck und die Ziele des Design Systems. Wollen wir Konsistenz zwischen verschiedenen Produkten schaffen, die Entwicklungszeiten verkürzen oder sollen Teams effizienter zusammenarbeiten? Klare Ziele erleichtern den Aufbau und die spätere Weiterentwicklung.

  2. Audit durchführenEin umfassender Design-Audit ist unerlässlich. Wir analysieren bestehende Designs, identifizieren Redundanzen, Inkonsistenzen und häufig verwendete Muster. Das gibt uns eine solide Basis für die Erstellung einer einheitlichen Bibliothek.

  3. Design-Prinzipien festlegenWir definieren zentrale Design-Prinzipien, die die Grundlage unseres Systems bilden. Diese Prinzipien lenken Entscheidungen und gewährleisten, dass alle Elemente bestimmten Standards entsprechen, z. B. Barrierefreiheit, Skalierbarkeit und Wiederverwendbarkeit.

  4. Visuelle und funktionale Elemente erstellenAnschließend beginnen wir mit der Erstellung von Kernkomponenten, wie Farbpaletten, Typografie, Buttons und Icons. Jede Komponente wird detailliert beschrieben und dokumentiert, so dass alle Teammitglieder diese leicht verstehen und anwenden können.

  5. Design Tokens einführenWir entwickeln Design Tokens, um Designdetails wie Farben, Spacing und Schriftstile abstrahiert und strukturiert in unsere technischen Systeme einzubringen. Dies erleichtert die Synchronisation von Design und Code.

  6. Dokumentation erstellenEine gut gepflegte Dokumentation ist unverzichtbar. Wir sorgen dafür, dass jedes Element und jede Richtlinie des Systems klar beschrieben ist und leicht zugänglich bleibt. Tools wie Storybook oder Figma können hier unterstützend wirken.

  7. Teamkommunikation fördernWir binden Design- und Entwicklungsteams aktiv in den Prozess ein, sammeln regelmäßig Feedback und richten Kanäle für Fragen und Unterstützung ein. Ein Design System lebt von seiner Akzeptanz und ständigen Optimierung.

  8. Kontinuierlich aktualisierenEin Design System sollte flexibel und anpassbar sein. Mit einem Plan für kontinuierliche Wartung und Updates reagieren wir auf neue technologische und geschäftliche Anforderungen, um langfristig relevant zu bleiben.

Durch konsequente Umsetzung dieser Schritte gewährleisten wir ein robustes und effizientes Design System, das allen Projektanforderungen gerecht wird.

Die Rolle von Entwickler- und Design-Teams beim Einsatz von Design Tokens

Wenn wir Design Tokens erfolgreich in einem Projekt einsetzen möchten, ist die enge Zusammenarbeit zwischen Entwickler- und Design-Teams unverzichtbar. Beide Teams spielen dabei eine entscheidende Rolle, die sich gegenseitig ergänzt und den reibungslosen Einsatz von Design Tokens ermöglicht.

Zunächst legen wir als Design-Team die Basis, indem wir die einheitlichen visuellen und funktionalen Richtlinien festlegen. Design Tokens repräsentieren diese Basiselemente, wie Farben, Schriftarten, und Abstände, in einer abstrahierten Form. Wir stellen sicher, dass die Tokens konsistent gestaltet und dokumentiert sind. Diese Konsistenz sorgt dafür, dass auch die Entwickler über eine klare Grundlage verfügen.

Auf der anderen Seite sind die Entwickler dafür verantwortlich, diese Tokens in die Codebasis zu integrieren. Indem wir eng mit den Entwicklern kommunizieren, können wir sicherstellen, dass die im Design festgelegten Werte korrekt umgesetzt werden. Entwickler nutzen diese Design Tokens nicht nur, um die Konsistenz in der Benutzeroberfläche sicherzustellen, sondern auch, um die Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten. Tokens vereinfachen das Refactoring von Code und ermöglichen ein schnelles, globales Anpassen von Stilelementen.

Um die Zusammenarbeit zwischen beiden Teams zu erleichtern, setzen wir oft Tools wie Style-Dictionary oder ähnliche Plattformen ein. Diese unterstützen uns dabei, Design Tokens plattformübergreifend bereitzustellen und zu synchronisieren. Wir achten darauf, regelmäßige Feedback-Prozesse einzurichten, um sicherzustellen, dass Design und Entwicklung in einem iterativen Ansatz voranschreiten.

Abschließend ist es zentral, dass wir gemeinsam Schulungen und Workshops fördern, um ein einheitliches Verständnis für Design Tokens sicherzustellen. Nur durch diese partnerschaftliche Herangehensweise können wir sicherstellen, dass Design Tokens effektiv eingesetzt werden.

Zukunftsausblick: Weiterentwicklung von Design Systemen und Tokens

Die Welt des Designs entwickelt sich rasant, und wir stehen vor spannenden Perspektiven, wie Design Systeme und Tokens in den kommenden Jahren transformiert werden. Design ist längst nicht mehr statisch, sondern passt sich dynamischen Anforderungen an, was den Bedarf an flexiblen und skalierbaren Lösungen forciert.

Eine wichtige Entwicklung betrifft die zunehmende Automatisierung und Integration von Tokens in Entwicklungs- und Designprozesse. Wir sehen bereits, wie Design Tokens automatisch aus Design-Tools wie Figma oder Sketch generiert und nahtlos in Code übertragen werden. Die nächste Phase wird eine noch tiefere Verknüpfung zwischen Design und Entwicklung beinhalten, bei der künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle spielt. KI könnte nicht nur helfen, optimale Design-Muster zu identifizieren, sondern auch Vorschläge für die tokenisierte Umsetzung machen.

Ein weiterer Bereich der Weiterentwicklung betrifft die Universalität von Tokens. Wir beobachten, wie Plattformübergreifende Standards entstehen, die sicherstellen, dass Design Tokens mit einer Vielzahl von Frameworks und Technologien kompatibel sind. Die Standardisierung könnte uns helfen, inkonsistente Implementierungen zu vermeiden und einheitliche Designsprachen zu etablieren.

Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit im Design gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Es ist zu erwarten, dass wir in Zukunft vermehrt mit Tokens arbeiten, die speziell für die Optimierung der Nutzerfreundlichkeit – etwa durch Kontrast- oder Schriftgrößenanpassungen – entwickelt wurden. Auch ökologische Gesichtspunkte könnten einfließen, indem wir Farben und Kontrastverhältnisse entwicklungsseitig so gestalten, dass sie den Energieverbrauch von Displays minimieren.

Parallel dazu wächst der Einsatz von themenbasierten Tokens. Mit diesen können wir individuelle Markenidentitäten effizienter umsetzen, ohne die Basisstruktur eines Design Systems anzutasten. Dieser Ansatz bietet auch für multinationale Unternehmen enorme Vorteile, da regionale Anpassungen schnell und kosteneffizient vorgenommen werden können.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Design Systeme und Tokens nicht einfach nur technische Werkzeuge sind. Sie formen die Art und Weise, wie wir digitale Produkte gestalten und wie wir die Interaktion mit Nutzern ermöglichen. Wir stehen erst am Anfang einer langfristigen Transformation, die sowohl Designer als auch Entwickler herausfordert wie inspiriert.

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